Großbrand in Recyclingbetrieb

Datum: 3. Juni 2019 
Alarmzeit: 22:04 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Art: Brand 
Einsatzort: Siemensstraße, Wörth an der Isar 

Löschzüge 1/2 (Stadt): 1/11/1, 1/21/1, 2/30/1, 2/58/1
Löschzug 7 (Siedlung): 7/14/1, 7/53/1 
Weitere Kräfte: BF München, FF Adlkofen, FF Ahrain, FF Altdorf, FF Dingolfing, FF Ergolding, FF Essenbach, FF Goldern, FF Grießenbach, FF Höfen, FF Kröning, FF Loiching, FF Mettenbach, FF Niederaichbach, FF Niederviehbach, FF Oberaichbach, FF Oberköllnbach, FF Ohu, FF Postau, FF Tiefenbach, FF Tiefenbach UGÖEL, FF Unholzing, FF Unterwattenbach, FF Veitsbuch, FF Weng, FF Wörth an der Isar, THW Ergolding, THW Landshut, Weitere Feuerwehr, Weitere Hilfsorganisation, WF Bayernoil, WF BMW Landshut, WF BMW Werk DGF, WF BMW Werk LA, WF KKI 


Einsatzbericht:

Ein Großbrand auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in Wörth an der Isar hat vom Montagabend bis in den Dienstagmorgen hinein zahlreiche Feuerwehren aus Landkreis und Stadt Landshut, dem Landkreis Dingolfing-Landau sowie der Berufsfeuerwehr München, der Werksfeuerwehr Bayernoil, den BMW Werksfeuerwehren Dingolfing und Landshut sowie von der Werksfeuerwehr des Kernkraftwerkes Isar auf Trab gehalten. Bereits bei der Ankunft der ersten Kräfte stand eine dichte schwarze Rauchwolke über dem Betriebsgelände an der Siemensstraße. Dort brannte ein riesiger knapp 10 Meter hoher Haufen mit Mischschrott. Unter anderem befanden sich darin auch mehrere PKW, die bereits im Vollbrand standen. Somit hatten die Einsatzkräfte große Schwierigkeiten, das Löschwasser und den Löschschaum direkt auf den Brandherd zu bekommen. Die parallel immer stärker werdende Rauchentwicklung sorgte vor allem im Bereich Wörth sowie auf der nahen BAB 92 für immense Sichtbehinderungen. Anwohner im gesamten Umkreis wurden deshalb aufgefordert, unbedingt Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich im Haus aufzuhalten.  

Zum Löschen des Brandes wurden neben B-Rohren auch Wasserwerfer und Drehleitermonitore eingesetzt. Zur Wasserzufuhr wurden mehrere Schlauchleitungen zu Hydranten und anderen Löschwasserreservoirs gelegt. Da im Laufe des Einsatzes ein immer größer werdender Bedarf an Schaummittel bestand, und die hiesigen Bestände weitestgehend aufgebraucht waren, erhielten die Feuerwehren weitere Unterstützung der Werksfeuerwehren Bayernoil, BMW und KKI sowie von der Berufsfeuerwehr München. Ebenso kamen das THW Ergolding und das THW Landshut mit hinzu. In der Spitze dürften insgesamt um die 300 Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten und der Polizei vor Ort gewesen sein.

Seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut wurden die Löscharbeiten von zwei Löschzügen (Stadt, Siedlung) mit mehreren hundert Meter Schlauchleitungen, einer Drehleiter, mehreren Atemschutzgerätegträgern und dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz unterstützt. Die Kräfte aus Landshut konnten gegen fünf Uhr morgens zu Ihren Wachen zurückkehren, für die örtlichen Kräfte endete der Einsatz erst im Laufe des Dienstages. Zur Brandursache und Schadenshöhe hat die Polizei die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. 

Hinweis:
Das mit “Urheberin MK” gekennzeichnete Bild ist nicht von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut erstell worden. Wir bedanken uns bei der Urheberin recht herzlich für die Nutzungsgenehmigung  und weisen daraufhin, dass die Vervielfältigung und weitere Nutzung dieses Bildes einer Genehmigung der Urheberin bedarf.