Küchenbrand

Datum: 5. April 2018 
Alarmzeit: 19:57 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Dauer: 1 Stunde 22 Minuten 
Art: Brand 
Einsatzort: Zweibrückenstraße 

Führung: Stadtbrandrat, Stadtbrandinspektor, 10/1
UG-ÖEL: 12/1
Löschzüge 1/2 (Stadt): 1/11/1, 1/21/1, 1/30/1, 2/40/1
Löschzug 3 (Achdorf): 3/11/1, 3/30/1, 3/41/1, 3/47/1
Löschzug 5 (Hofberg): 5/21/1, 5/46/1
Löschzug 6 (Münchnerau): 6/11/1
Löschzug 7 (Siedlung): 7/21/1, 7/53/1
Löschzug 9 (Frauenberg): 9/11/1 


Einsatzbericht:

Ein ausgedehnter Küchenbrand hat am Donnerstagabend in der Zweibrückenstraße in Landshut für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt. Gegen 20:00 wurde die Feuerwehr zunächst über einen Zimmerbrand im besagten Haus informiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich dann die Lage wie folgt dar. Eine Küche im hinteren Bereich eines Restaurants stand komplett in Flammen, der Lokalbereich war bereits erheblich verraucht und über den Kamin breiteten sich Rauch und Hitze – die Abluftrohre waren im teilweise rot vor Hitze – auch nach oben aus. Über der Zweibrückenstraße stand zu diesem Zeitpunkt eine schwarze Rauchwolke, die aus dem direkt von der Küche nach oben ziehenden Abluftkamin heraus drückte. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Feuer über Kamine und andere Öffnungen auch auf andere Gebäudeteile ausbreiten konnte, wurden durch die Feuerwehr weitere Kräfte hinzugezogen. Atemschutzträger begannen dann sofort mit der Brandbekämpfung. Parallel wurden alle Bewohner zur Sicherheit aus dem Gebäude evakuiert, dies geschah durchwegs über das Treppenhaus und andere Ausgänge. Die Angriffstrupps der Feuerwehr konnten den Brand, der sich nahezu auf die komplette Küchenzeile und benachbarte Bereiche erstreckte, schließlich schnell löschen. Eine Kontrolle des Dachstuhls und der Kamine über eine Drehleiter sowie benachbarter Gebäudeteile mit Wärmebildkameras verliefen zum Glück negativ. Eine zweite Drehleiter, die zur Sicherheit mit einem Korbwenderohr für etwaige Löschmaßnahmen in Stellung gebracht wurde, musste nicht mehr eingesetzt werden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Gebäude mit Überdrucklüftern entraucht und belüftet, ehe die Feuerwehr schließlich gegen 21:15 wieder abrücken konnte. Die Bewohner konnten zu diesem Zeitpunkt wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Vor Ort musste eine Person mit einer leichten Rauchgasinhalation vom Rettungsdiens ambulant behandelt werden. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe ermittelt die Polizei. Seitens der Landshuter Feuerwehr waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Stadt, Achdorf, Hofberg und Siedlung sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit rund 70 Einsatzkräften im Einsatz.