Unwetterlage

Datum: 1. August 2017 
Alarmzeit: 23:00 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Art: THL 
Einsatzort: Stadt und Landkreis LA 

Führung: Stadtbrandrat, Stadtbrandinspektor, 10/1, 10/2
KEZ:
Löschzüge 1/2 (Stadt): 1/11/1, 1/61/1, 2/40/1
Löschzug 3 (Achdorf): 3/11/1, 3/30/1, 3/41/1, 3/47/1
Löschzug 5 (Hofberg): 5/11/1, 5/21/1, 5/46/1
Löschzug 6 (Münchnerau): 6/40/1, 6/43/1
Löschzug 7 (Siedlung): 7/11/1, 7/21/1, 7/46/1
Löschzug 8 (Schönbrunn): 8/41/1, 8/55/1
Löschzug 9 (Frauenberg): 9/21/1, 9/55/1 
Weitere Kräfte: FF Niederkam 


Einsatzbericht:

Unmittelbar nach dem Brand am Hofberg hatte die Landshuter Feuerwehr mit mehreren unwetterbedingten Einsätzen zu kämpfen. Dabei handelte es sich größtenteils um umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste. Sämtliche Einsatzstellen konnten innerhalb kürzester Zeit abgearbeitet werden, zu größeren Schäden und Behinderungen kam es nicht. Zwischen 21:00 und 23:00 wurde zur Unterstützung der Leitstelle auch die Kreiseinsatzzentrale in der Hauptwache durch Einsatzkräfte der Landshuter Feuerwehr besetzt. Von hier wurden neben den 10 Einsätzen im Stadtgebiet auch rund 20 Einsätze im Landkreis Landshut koordiniert, die sich auch nahezu alle auf sturmbedingte Schadenslagen beschränkten. Über größere Schäden ist der Landshuter Feuerwehr auch in diesem Bereich nichts bekannt.
 
Für einen kurzzeitigen Schreckmoment in Landshut sorgte am Abend gegen 21:50 die Meldung über einen größeren Dachstuhlbrand am Dreifaltigkeitsplatz. Das alarmierte Großaufgebot der Feuerwehr sah sich dann in der Tat einem täuschend echt aussehenden „Flammenschein“ auf dem Dach des ehemaligen „herzoglichen Hofkastens“ gegenüber. Von der anderen Seite klärte sich die Lage aber zum Glück dann schnell auf. Durch die enorme Hitze des Tages waren die Dachziegel des Gebäudes sehr stark aufgeheizt und fingen ebenso wie der große „Burgstrahler“ durch den Regen an zu Dampfen. Dieser Dampf sah durch das Licht des Burgstrahlers und durch den hineinfahrenden Wind täuschend echt nach einem Dachstuhlbrand aus. Der Bereich wurde dann zur Sicherheit noch über die Drehleiter kontrolliert, dabei wurde nichts weiteres verdächtiges gefunden.