Fachbereich KATS

Zu Beginn der 1950er Jahre wurden innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland diverse Einheiten des Katastrophenschutzes installiert und aufgebaut. Aus diesen Einheiten bildete sich um 1980 als Katastrophenschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr Landshut der so genannte Brandschutzzug (kurz ZB). Bis zur Abschaffung des Grundwehrdienstes rekrutierten sich die Zugsmitglieder hauptsächlich aus freigestellten Kameraden. Die Mitglieder des ZB leisten in ihren jeweiligen Löschzügen aktiven Feuerwehrdienst und sind zudem noch im Brandschutzzug engagiert. Der Zug kann seit 2014 über eine eigene Funkmelderschleife alarmiert werden und umfasst derzeit rund 20 Kameraden. Ihm zugeordnet sind der Schlauchwagen SW 2000 aus der Hauptfeuerwache und das LF 16-TS des Löschzuges Rennweg. Der Zug ist zusammen mit den Löschzügen Rennweg, Schönbrunn und Frauenberg für den Hochwassersschutz der Stadt Landshut zuständig. Die Verantwortlichkeit umfasst unter anderemden Aufbau der mobilen Hochwasserschutzwand und den Betrieb der Sandsackabfüllmaschine. Weitere Aufgaben des Zuges sind zeitunkritische Einsätze wie zum Beispiel die Absicherung der Fußwallfahrt nach Altötting und des Landshuter Faschingsumzuges sowie die überörtliche Katastrophenhilfe.