Ende Juni fand eine Gemeinschaftsübung der Löschzüge Rennweg und Siedlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut statt. Von Seiten der Lebenshilfe Landshut wurde der Feuerwehr Landshut das alte Pestalozzi-Schulgebäude, welches demnächst abgerissen werden soll, als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt.
In diesem Zuge wurden für die Übung vier Station ausgearbeitet, welche zugübergreifend beübt wurden. Zum einen wurde das Thema „Wohnungsöffnung“ ausführlich thematisiert. Hierbei wurden sowohl gewaltfreie Öffnungen mit dem sogenannten Zieh-Fix, wie auch gewaltsame Türöffnungen mit Halligan-Tool und Spreizer an den knapp 200 Türen geübt. Zugleich wurde ein Bereich des alten Schulgebäudes komplett mit Nebelmaschinen verraucht, um hier einen Atemschutznotfall zu simulieren und die Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers zu üben. Da das Gebäude auch über einen funktionsfähigen Aufzug verfügt, wurde sich auch ausführlich mit dem Thema Aufzugsöffnung und Personenrettung aus stehengebliebenen Aufzüge beschäftigt. Zugleich konnte sich jeder mit dem Technikraum eines solchen Aufzugs auseinander setzen und so lernen, welche Schritte bei einem solchen Einsatz befolgt werden müssen. Als letzte Station wurde die Personenrettung von einem Flachdach mittels Schleifkorbtrage und Drehleiter, sowie die medizinische Betreuung von Patienten behandelt.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut bedankt sich bei der Lebenshilfe Landshut für die Möglichkeit, das alte Schulgebäude zum Üben nutzen zu dürfen. Durch solche Übungsobjekte, an denen nach Rücksprache mit den Betreibern tatsächlich „Hand angelegt werden darf“, können die Feuerwehrfrauen und -männer noch besser auf unterschiedliche Einsatzszenarien vorbereitet und ausgebildet werden.
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