Oberleitungsschaden am Landshuter Hauptbahnhof löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Datum: 14. Juli 2022 um 17:50
Alarmierungsart: Funk, Melder, Telefon
Einsatzart: THL
Einsatzort: Hauptbahnhof
Einheiten und Fahrzeuge:


Einsatzbericht:

Ein Schaden an der Oberleitung kurz vor dem Landshuter Hauptbahnhof hat am späten Donnerstagnachmittag für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Ärzten, Sanitätern und Polizei gesorgt. Durch den Schaden blieben zwei Züge bei tropischen Außentemperaturen und direkter Sonneneinstrahlung im Bereich des Landshuter Hauptbahnhofs liegen. Durch die herab gerissenen Leitungsteile mussten die Einsatzkräfte vor einem Betreten des Zugs und dem Beginn der Evakuierungsmaßnahmen erst die Erdung und Abschaltung der Oberleitung durch die Bahn abwarten. Nachdem dies geschehen war, gingen Ärzte, Sanitäter und Zugsanitäter der Feuerwehr zunächst die Wägen durch und erkundigten sich nach dem Befinden der Reisenden. Parallel wurde durch weitere Kräfte die Evakuierung der Züge mittels Rettungsplattformen vorbereitet. Insgesamt wurden rund 750 Passagiere aus beiden Zügen geholt, mit Wasser erstversorgt und sicher zum nahen Hauptbahnhof gelotst. Einige Personen mussten auf Grund der langen Zeit in den Zügen medizinisch betreut und versorgt werden. Die Streckenabschnitte zwischen dem Landshuter Hauptbahnhof und Wörth an der Isar sowie Neufahrn waren dementsprechend für mehrere Stunden komplett gesperrt. Hinsichtlich der Schadensursache und des entstandenen Sachschadens hat die Polizei vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren die Löschzüge Stadt, Rennweg und Siedlung mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund 2,5 Stunden. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte funktionierte dabei stets einwandfrei.