Schwerer Verkehrsunfall auf der ST 2045 bei Buchenthal

Datum: 10. September 2022 um 12:00
Alarmierungsart: Melder
Einsatzart: THL
Einsatzort: Buchenthal
Einsatzleiter: ZF Bauer
Einheiten und Fahrzeuge:


Einsatzbericht:

Schwerer Verkehrsunfall auf der ST 2045 bei Buchenthal
Autofahrer beleidigt Einsatzkräfte massiv

Ein schwerer Verkehrsunfall hat Samstag zur Mittagszeit auf der Staatsstraße 2045 an der Abzweigung Buchenthal mehrere zum Teil schwer verletzte Personen gefordert. Die beiden Fahrzeuge, eine Limousine und ein Kleinbus, kollidierten im Kreuzungsbereich Buchenthal, dabei wurde eine Person aus einem der Fahrzeuge auf die Fahrbahn geschleudert. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr fanden glücklicherweise keine eingeklemmten Personen vor und konnten sich so gemeinsam mit Ersthelfern Notärzten und Sanitätern um die Versorgung der verletzten Personen kümmern. Durch nachrückende Fahrzeuge wurde dann umgehend eine Komplettsperre der Staatsstraße zwischen der Münchnerau und der Ellermühle eingerichtet. Nachdem alle Verletzten soweit versorgt und abtransportiert waren, reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn von auslaufenden Betriebsstoffen und Fahrzeugteilen. Die beiden Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Anschluss daran konnte die Fahrbahn wieder freigegeben und der Einsatz beendet werden. 

In der Erstphase des Einsatzes kam es an der Einsatzstelle leider wieder zu einer massiven Beleidigung der Einsatzkräfte der Feuerwehr durch einen Autofahrer. Dieser näherte sich von Buchenthal her kommend der Unfallstelle und wurde von Feuerwehrkräften zum Umdrehen gebeten. Trotz einer ausführlichen Erklärung des Sachverhalts verhielt sich der Autofahrer weiter uneinsichtig und betitelte die ehrenamtlichen Einsatzkräfte schließlich mit “diversen Variationen des A***Wortes”. Der Vorfall wurde umgehend der Polizei gemeldet und zur Anzeige gebracht. An dieser Stelle möchte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut nochmals klarstellen, dass Straßensperren und Umleitungen niemals grundlos sondern nur im Rahmen notwendiger Einsatzmaßnahmen durchgeführt und so kurz wie möglich gehalten werden. 

Neben dem Löschzug Münchnerau der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut waren mehrere Rettungswägen und Notärzte, ein Rettungshubschrauber und Streifen der Polizei im Einsatz. Hinsichtlich Unfallursache und entstandenem Sachschaden ermittelt die Polizei.